Über uns

Das Internationale Institut für Kunstwissenschaftliche Forschung IRSA (IRSA ist das Akronym für Istituto Internazionale per le Ricerche di Storia dell´Arte) ist ursprünglich als Verlagshaus entstanden, anfangs mit Sitz in Venedig (1979-1982), anschließend in Florenz und in Wien und seit 1996 in Krakau.

 Gegen Ende der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts wurde die Idee geboren, eine neue Kunstzeitschrift ins Leben zu rufen. Nach dem Internationalen Kongress für Kunstgeschichte (CIHA) in Bologna im Jahre 1979 wurde diese Idee auf Initiative von Józef Grabski von einer Gruppe von Kunsthistorikern umgesetzt und in Venedig das Verlagshaus IRSA (IRSA Publishing House) gegründet. Die erste Ausgabe der Zeitschrift Artibus et Historiae erschien im Jahre 1980.

 Das Forschungsinstitut und der Verlag IRSA beschäftigen sich in erster Linie mit der Herausgabe der Zeitschrift Artibus et Historiae, die sich dem Thema der Kunstgeschichte widmet. Jene ausgezeichneten Texte renommierter Kunsthistoriker, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Zeitschrift erscheinen konnten, wurden in der gesonderten Serie Bibliotheca Artibus et Historiae veröffentlicht. Die Publikation von Monographien und Büchern aus dem Randbereich der Belletristik und der bildenden Künste gehört auch zum Aufgabenbereich des Instituts IRSA, hier wären zum Beispiel Marc Chagalls Autobiographie Mein Leben oder die Monographie von Jean-Baptiste Pillement (1728-1808) zu nennen.

 Das Institut IRSA veranstaltet auch Ausstellungen, insbesondere zeitgenössischer polnischer Künstler. Zu diesen Ausstellungen werden jeweils ausführliche und reich illustrierte Kataloge erarbeitet. Zu den bedeutendsten Events dieser Art gehört die Ausstellung Opus Sacrum im Königsschloss in Warschau im Jahre 1990, weiters die Präsentation eines im Zuge der Forschungstätigkeit von IRSA neu entdeckten Gemäldes von Jan Vermeer van Delft im Königsschloss auf dem Wawel-Hügel in Krakau im Jahre 1991. Zu den interessantesten gehören weiters auch die Gemäldeausstellungen von Künstlern aus dem Kreis der École de Paris aus der Sammlung Wojciech Fibak (1998 – Krakau, Lodz), die Retrospektive von Stasys Eidrigevičius STASYS 50 (1999 — Krakau, Breslau), die Mailänder Ausstellung Leon Tarasewicz Meets Michele de Lucchi (2003 – Mailand) sowie Präsentationen anderer polnischer Künstler, wie Alina Szapocznikow, Ryszard Winiarski, Aleksander Kobzdej, Jerzy Tchórzewski oder Iwo Zaniewski...

Direktor Dr. Józef Grabski Verlagshaus IRSA
Artibus et Historiae
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