Im Laufe seiner über dreißigjährigen Tätigkeit hat das Institut IRSA zahlreiche Kunstausstellungen organisiert. Zu den bedeutendsten Events dieser Art gehört die Ausstellung Opus Sacrum im Königsschloss in Warschau im Jahre 1990 sowie die Präsentation eines im Zuge der Forschungstätigkeit von IRSA neu entdeckten Gemäldes von Jan Vermeer van Delft im Königsschloss auf dem Wawel-Hügel in Krakau im Jahre 1991. Zu den interessantesten gehören weiters auch die Gemäldeausstellungen von Künstlern aus dem Kreis der École de Paris aus der Sammlung Wojciech Fibak (1998 – Krakau, Lodz), die Retrospektive von Stasys Eidrigevičius STASYS 50 (1999 — Krakau, Breslau), die Mailänder Ausstellung Leon Tarasewicz Meets Michele de Lucchi (2003 – Mailand) sowie Präsentationen anderer polnischer Künstler, wie Alina Szapocznikow, Ryszard Winiarski, Aleksander Kobzdej, Jerzy Tchórzewski und anderen. Zuletzt wurden vom Institut IRSA zwei Ausstellungen von Werken von Iwo Zaniewski organisiert: New Harmony Paintings im Today Art Museum in Beijing (2008) sowie „The Beauty of Gentleness. New Harmony Paintings” im Wisdom Art Center in Shanghai (2008).
Eine der wichtigsten Aufgaben des Instituts IRSA ist das Promoten polnischer Kunst auf der ganzen Welt, wobei dies sowohl durch vielfältigste verlegerische als auch durch wissenschaftliche Tätigkeit geschieht. Bereits kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs organisierte das Institut IRSA eine Ausstellung von Werken von sechs hervorragenden polnischen Künstlern in den New Yorker Hammer Galleries (1991). Unter dem Titel Opening Up wurde zeitgenössische polnische Kunst präsentiert, die trotz der fünfzigjährigen Isolation und grausamer historischer Erfahrungen nichts an Vielfalt und Originalität eingebüßt hatte. Zur gleichen Zeit gab das Institut IRSA eine Monographie des kostbarsten in polnischen Sammlungen befindlichen Gemäldes heraus, der Dame mit dem Hermelin von Leonardo da Vinci, welches gerade als Leihgabe des Czartoryski-Museums bei der großen Ausstellung Circa 1492. Art in the Age of Exploration in der National Gallery of Art inWashington gezeigt wurde (1991-1992). In der Monographie wurden die Bedeutung und die Geschichte des Gemäldes erläutert und das Werk auf diese Weise einem ausländischen Publikum, welches nicht allzu oft Gelegenheit hatte, Leonardos Meisterwerk außerhalb Polens zu bewundern, näher gebracht.